feine idee: bring einen stapel demo-cd, tausche, lausche, buche, spiele, der demo-swap im rahmen des RAMP programms im der SONOTHEQUE in chicago, organisiert von der rührenden liz a.k.a quantazelle:
liz revision/demoswap event
"...Woot! It's a DEMO SWAP!!
“WTF is that?” you ask. OK, we'll let you in on the secret--it's a hyped-up networking event, except there's booze, producers, label owners, audio engineers, and supremely excellent music on board from local sensations Protman and Bounte...."
Chicago, 17th July, 9pm: see you there?
update: hier sind fotos vom event:
[liz aka quantazelle]
[sonotheque: copyright liz aka quantazelle]
wie sich wege doch auftun, abzweigen, querweisen oder auch wieder überkreuzen können:
1) neueste top-meldung in der elektromusik-szene (via CDM): für die beliebte software "ableton live" hat sich ein software-hook für die integration völlig neuer, selbst programmierter codeteile aufgetan. via "python" klinkt man sich in "live" ein, zahlreiche nun erstmals dokumentierte anfragen an und antworten von "live" werden möglich (API=Application Programming Interface):
LiveAPI.org
CreateDigitalMusic
2) mhhh.. "LiveOSC" in diesem projekt verwendet das protokoll "osc" für den netzwerktransfer von kommandos.. mhhhh. das habe ich doch vor einiger zeit auch für "chuck" ausprobiert.. mhhh... googlen wir doch mal nach "chuck+osc", und wir treffen auf die seite ...
soundborb ist nett. so was nettes. wirklich. fein. einschalten und spielt. für immer. ewig. einfach so dahin. nicht als bloßer loop, sondern ineinander geblendete soundscapes in unterschiedlichen schattierungen. sehr fein. gute idee. soundscapes dafür kann man auch sebst herstellen, einige längere flächen sammeln, etwas perkussives als würze, abstufungen für "intensität" und "dichte" auswählen, fertig:
der programmierer tom gersic stellt die basisapplikation mit einigen fertigen ambiences "for non-commercial use" gratis zur verfügung. wirklich nett. sehr fein. läuft seit stunden bei mir.
aktuelle neue soundscapes gibt es auf rekkerd immer wieder im angebot, ab und an vorbeischauen und frische borbs laden, also. also jetzt. ...
musikmesse frankfurt,
neuigkeit von moog: ahhhh, machen alle, und ohhhhh!
der neue moogerfooger MF/FM vereint einen RADIOEMPFÄNGER mit musikelektronik, pressetext:
" “The MF/FM effect pushes the envelop on creative possibilities and puts musicians in a completely unique and spontaneous environment. Harnessing live radio signals means you’ll be constantly swimming in uncharted waters,” said Moog President, Mike Adams. “Moog customers are always experimenting, and we can’t wait to hear what they do with this.”
radio moog
klingt eigentlich ganz plausibel und gut, für einen radiomenschen
erst beim 4ten mal hinschauen dann die auflösung: lieferbar ab 1. April, schade irgendwie...
"Ein Projekt der Landeshauptstadt München Kulturreferat"
"klanggalerie - radiophone kunst installationen audio-performances"
kaum zu glauben:
- ein innovatives audio-plugin (für echtzeit-audiostreaming übers netz) als freeware
- eine veranstaltungs-serie für radiophone kunst und audio-performances
- ein konzept ("durch die Bereitstellung von Produktionsmöglichkeiten eigene Impulse zu setzen")
- ein speziell adaptierter aufführungsraum für audiokunst
...und dies alles ganz "amtlich" vom kulturreferat münchen in szene gesetzt...
wieder mal den 5. märz um 10 minuten verpasst, wie ärgerlich. bloggt man nun weniger, wenn man viel oder wenn man wenig zu tun hat, sonst noch, im echten leben? bei mir scheinbar momentan in beiden fällen, trotz vieler postingideen dann spärliche umsetzung, ich arbeite dran, versprochen, sonst kann man das ja gleich bleiben lassen.
heute auf den musikelekronik-blogs schon einige spekulation bezüglich musikmesse in frankfurt (früher pflichttermin, heute recht weit weg). was bringt ecler, was clavia???
amon tobin jedenfalls bringt ein neues album (ja, gestern, am grade-eben-nicht erwischten 5. märz..--))), mit viel location-recorded soundscapes, er hat sich auch vom hippen notice ...
hier aus der CHUCK-mailingliste einige beispiele, wie man mit diesen abstrakten codes tatsächlich auch MUSIK machen kann:
math funk (leider im OGG-Format, kann kaum wer abspielen)
etüden (in mp3)
Dazu passend auch der hinweis auf ein meeting zum thema laptop und performance/improvisation im new yorker computer music center:
CMC FÜN Night
btw: der deutsche umlaut im newyorker hinweis ist kein druckfehler, sondern ein hinweis darauf, dass die umlauterei der nächste "coole trend" im anglo-amerikanischen kunstbetrieb werden könnte....
"incomprehensible speech in an imaginary language, sometimes occurring in a trance state, an episode of religious ecstasy (or schizophrenia). speaking in tongues."
so der beipacktext zu einer kompilation von audiofiles, die alle mit der software "REAKTOR" kreiert wurden. ausgangsmaterial dafür sollte ausschließlich die eigene stimme des autors sein, mit frei wählbarer textvorlage. ähnliches wird schon seit vielen jahren in der kunstradio-serie "Literatur als Audiokunst" praktiziert, mit vielen interessanten hervorbringungen. Mit "REAKTOR" geht man aber noch einen schritt weiter in die abstraktion, durch die vielen möglichen effekte, samplebearbeitungen, granularmethoden und spektralmanipulationen entfernt sich das ergebnis zusehends vom zugrundeliegenden material.
Daraus ergibt sich sofort ...
gedanken um algorithmische musikkreation, abstraktionsmöglichkeiten, beschreibbarkeit von verläufen ( in sinne der kleistschen marionetten-parabel):
dazu etliche links, pdf´s und notizen gesammelt (für späteres posting), dazu auch auf den einschlägigen synthesizerseiten herumgewühlt, dann dies: eine software-emulation des "ensonique mirage" samplers aus den 80ern, mit gezielten imperfektionen, die mir in dieser ausprägung noch in keinem plugin untergekommen sind:
112dB morgana sampler
Features: ...Vintage microprocessor emulation including modulator quantizing and digital crosstalk...", "...Each copy of Morgana sounds slightly different--just like analog hardware..."
conclusio: we have come a long way, my sweet...
((PS: wallungen trotz offener ...