blog-sinnkrise:
kreist ein blog gezwunger massen ums internet?
um sich selbst?
den alltag des autors?
weshalb fällt mir beim lesen von interessanten webfunden gleich der blog ein?
authentischer content, erleben, verknüpfen: ein guter blog sollte wohl gekonnt vermischen. kann ich das?
die selbstgewählte öffentlichkeit bockt beim darlegen von gefühlen, beim auflisten von banalitäten, erlebnissen, eindrücken. blosse kurznotizen von neuen postings an anderer stelle genügen sich nicht, stehen da, für sich, ohne bedeutung im millionenstarken heer der blossen kurznotizen von neuen postings an anderer stelle.
meine sammlung, eine sammlung, keine sammlung: vermischter satz in leckem fass, versetzter verschnitt unreifer reben, kaltgepresste erstpressung, nur bei oliven ein qualitätsmerkmal.
jetzt habe ich ihm´s aber ordentlich reingesagt, dem internet.
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