rand>notizen

to blog or not to blog

tage wie urlaub: der computer zwar ein und vernetzt, doch der unmittelbare zug zum tippen fehlt. was habe ich die letzten beiden tage erlebt? unblogbar friedliches, freundliches, doch auch beschäftigtes, kleine verrichtungen, mittelgroße gedanken, doch seit zwei tagen nicht darüber geschrieben.
die frage also schon nach dem 9. tag des als täglich blogendes jahr 2007 gepante vorhaben: was eignet sich zur öffentlichen beschreibung, was nicht? ist die politische privatmeinung eines mittelgut informierten österreichers relevant in der medienflut? ein neues audio-plugin? wo liegt der “threshold” für ein neues posting? lange, ausgefeilte, linkgespickte postings benötigen zeit, die man nicht jeden tag hat, und/oder kraft, die man nicht jeden tag verspürt. lege ich mir die schwelle etwas niedriger, um eine tägliche nachricht ans netz zu senden, oder gibt man die vorgabe der täglichkeit auf?
einige gedanken später: wenige postings hoher qualität wäre an sich das plausible konzept. der klickmechanismus durch die favoritenordner spricht aber dann doch dagegen. jeden tag eine kleine nachricht scheint mir der einzige weg, in die “daylies”-bookmarks aufgenommen zu werden, mithin ein getreulicher begleiter durch den all-tag werden zu können. daher die erneuerung der täglichkeit, sei es auch eine profane beobachtung, ein flüchtiger gedanke, ein nur matt glänzendes fundstück.

OK? ok.

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